Der FC Arminia Adersheim und ganz besonders die 2. Herren bedankt sich ganz herzlich bei der Firma: 


"Heinrich Kornek -Dienstleistungen rund ums Haus" 

für die wundervollen neuen Trikots.

DANKE SCHÖN!!!! Die "Teile" sind der Wahnsinn!!!!!!!!!!!
 

 

Aufstellung: Laas – Bode – Oehlert - Burgdorf (44. Kaune) – St. Kornek - D.Gustedt – Buchmann –Korkmaz (90. Samsa) - Marc Deichmann -Schlochtermeyer – Kentrat (34. Ellrott)

Tore: 1:0 Freckmann (16.), 1:1 Kentrat (23.), 2:1 Funk (40.), 2:2, 2:3 Schlochtermeyer (85., 90.+2)

 

Hallo Arminen,           

der Auftritt beim Aufsteiger aus Fuhsetal konnte erfolgreich gestaltet werden. Dies war am Ende jedoch aufwendiger als es nötig gewesen war. Beide Mannschaften begannen konzentriert. Große Torgelegenheiten ergaben sich in der Anfangsphase nicht, bis auf wenige Standardsituationen auf beiden Seiten. Eine dieser führte dann auch zur etwas überraschenden Führung der Gastgeber. Ein Freistoß aus dem Halbfeld wurde hoch in den Sechzehner geschlagen, durch die tiefstehende Sonne wurde der Defensive, wie auch Torwart Laas die Sicht genommen. Nur Freckmann behielt die Übersicht und köpfte am zweiten Pfosten relativ unbehelligt ein.

In der Folge wurde das Spiel der Arminen besser und Zielstrebiger. Was auch zu mehr Torchancen, allerdings auf beiden Seiten führte, da die Arminen nun mehr Druck ausübten, allerdings auch taktisch höher verteidigten und so einige Kontermöglichkeiten zuließen. In dieser Phase, waren die Arminen damit erfolgreicher und kamen durch Julien Kentrat zum verdienten Ausgleich.  Bitter, dass Kentrat kurz nach seinem Treffer verletzt das Feld verlassen musste. Dadurch kam Dennis Ellrott zu seinem Debüt als Armine.

 

Die Arminen versuchten nun den Druck aufrecht zu erhalten und die Führung zu erzielen. Allerdings fehlte Arminia die Passgenauigkeit und in dieser Phase auch die taktische Disziplin bei gegnerischen Ballbesitz. So eröffneten Sie dem Gegner Räume zum Kontern. Welchen Fuhsetal kurz vor der Pause zur Führung nutzte. Auch das Verletzungspech blieb der Arminia in diesem Spiel treu, Nils Burgdorf musste, nach einem Schlag auf die Wade, noch vor dem Halbzeitpfiff, humpelt das Spielfeld verlassen. Für Ihn brachte Trainer Schmerse Defensivmann Kaune in die Partie.

In Halbzeit zwei begannen die Arminen mit sichtbar höherem Engagement. Auch der Druck auf den Gegner wurde permanent hochgehalten. Gute Balleroberungen und Spieleröffnungen folgte jedoch zumeist der Fehlpass in der gegnerischen Hälfte. Umso höher ist die Moral der Arminen einzuordnen, da Sie die Bemühungen aufrecht erhielten, immer wieder den Ball eroberten und unermüdlich die Chance zum Ausgleich suchten.

Und, die Arminen konnten im Gegensatz zum Gegner noch zulegen. So kamen Sie fünf Minuten vor dem Ende zum verdienten Ausgleich durch Nils Schlochtermeyer, auf Vorlage von Debütant Ellrott. Durch das Drängen auf den Ausgleich ergaben sich auch für den Gegner noch 2-3 Möglichkeiten zu erhöhen, diese wurden jedoch vom Defensivverbund vereitelt oder vergeben. In der Nachspielzeit konnten die Arminen dann noch einen feinen Konter vom eigenen Sechzehner starten, der von Gustedt nach vorn getragen wurde und dann wieder über Ellrott bei Schlochtermeyer landete, welchen dieser zum insgesamt verdienten und umjubelten Sieg vollendete.

Spielerisch und technisch können es die Arminen sicherlich besser als an diesem Tag. Das Spiel zeigt jedoch auch, dass Trainer Schmerse eine gute Mischung in der Truppe hat. Die Moral und körperlichen Voraussetzungen stimmen. Und wenn es technisch nicht läuft, werden andere, in Adersheim bekannte Tugenden in die Waagschale geworfen.

 

Sportliche Grüße

 

Dennis Oehlert

Am 28. September konnte der Betreuer der ersten Herrenmannschaft seinen 80. Geburtstag feiern. Aus diesem Anlass erschien in der Wolfenbütteler Zeitung ein Artikel, welchen wir gerne an diese Stelle noch einmal veröffentlichen möchten.

 

                      

 

IMG_0831Adersheim. Wenn es um alte Hasen im Fußballgeschäft geht, dann kann einer ganz besonders mitreden – der Adersheimer Anton Lobocki. Das Urgestein der Arminen feierte kürzlich seinen 80. Geburtstag – und versieht immer noch tatkräftig seinen Dienst. Trainer Marcus Schmerse, ebenfalls Ur-Adersheimer erinnert sich: „Anton kommt eigentlich aus Salzgitter, wechselte aber 1989 mit Torjäger Ove Andersen zu uns.“ Seit 1990 begleitete er die Arminia zu allen Spielen. Doch „unser Anton“, wie Schmerse den Betreuer nennt, rückte noch näher ans Team. „Saison 1999/2000 löste Anton unseren damaligen Betreuer Herbert Mölm ab, vorher war er zusammen mit Otto Roloff unser größter Fan“, sagt Schmerse. Der Trainer schätzt vor allem die Tugenden seines Betreuers. Lobocki sei superpünktlich, zuverlässig, liebe Ordnung in seinem Tun und sei einfach respektierte und gute Seele der Mannschaft. Allerdings stand die Zusammenarbeit einmal auf dem Prüfstand. „Vor drei oder vier Jahren hat Anton überlegt, aufgrund der vielen Fahrerei aufzuhören. Aber da ich in der Zeitung verkündet hatte, die Mannschaft bleibe für die nächste Saison zusammen war es auch für ihn selbstverständlich, auf seinem Posten zu bleiben“, schmunzelt Schmerse: „Trainer, du hast gesagt, wir bleiben zusammen, dann ist das so“, zitierte er seinen Betreuer.  küp

 

 

 

 

 

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Am 01. Oktober fand im Sportheim ein Empfang zu Ehren des Jubilars statt, neben dem Vorstand waren zahlreiche Spieler, Freunde und Weggefährten der Einladung gefolgt. In sehr gemütlicher Runde nahm Anton die Glückwünsche zu seinem 80. Geburtstag entgegen und zeigt sich sichtlich erfreut über die ihm erteilte Ehrung. Nach einer Laudatio durch Trainer Marcus Schmerse verbrachten der Jubilar und seine Gäste noch einige gemütliche Stunden zusammen.

 

Nochmals

Herzlichen Glückwunsch Anton!

 

Foto: Jens Buchmann, Anton Lobocki, Marcus Schmerse

 

Aufstellung: Laas – Kaune – Bode (60. Oehlert) - Gustedt –  Koch – Dahlmeyer – Schlochtermeyer (85. Widuch) – Buchmann -  Decker –  Samsa – Kentrat (72. Seb. Kornek)

Tore: 1:0, 9:1 Decker (13.,81.), 2:1, 3:1, 4:1, 5:1 Kentrat (45., 51., 62., 69.),  6:1 Gustedt (70.), 7:1 Samsa (73.), 8:1, 10:1, 11:1 Kornek (77., 85., 87.)

 

Das Heimspiel gegen die Zweitvertretung vom KSV Vahdet aus Salzgitter endete in einem Schützenfest nach zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten, soviel sei vorweggenommen.

Die Gastgeber begannen das Spiel abwartend um zu sehen was der Gegner für eine Taktik verfolgt. Wie sich im Verlauf der ersten Halbzeit zeigen sollte, ein wenig zu abwartend. Denn der Gast präsentierte eine durchaus ansehnliche Spielanlage bei der die Spielzüge in hohem Tempo vorgetragen wurden. Dies führte dazu, dass die Arminen vorerst in der Defensive gebunden waren. Richtig zwingend waren die Gäste dabei jedoch keineswegs und konnten keine nennenswerten Chancen kreieren.

Nachdem die Arminen den Einsatz intensivierten, ergaben sich auch für den Gastgeber einige Angriffsmöglichkeiten. Eine der ersten Gelegenheiten nutzte Jan Decker zur Führung für die Gastgeber. Die nach der Führung das Spiel besser im Griff hatten und auch durch die ein oder andere schöne Kombination höher hätten führen können. Als die defensive der Arminen einmal ungeordnet war, nutzten die Gäste dies zum Ausgleich. Ein im Sechzehner sträflich alleingelassener Gegner wurde gut angespielt und nutzte diesen Platz für die Vorlage zum Ausgleich. Dies schien die Arminen kurz zu schocken, denn in der Folge musste Torwart Laas zweimal im Eins gegen Eins sein ganzes Können aufbieten um die völlig frei vor Ihm auftauchenden Gegner zu stoppen. Umso überraschender fiel quasi mit dem Pausenpfiff die erneute Führung der Arminen durch Julien Kentrat. So ging es nach einer für die Gastgeber eher unbefriedigenden ersten Hälfte in die Kabine.

In der zweiten Hälfte dann überschlugen sich die Ereignisse nach kurzer Anlaufzeit. Kentrat erhöhte die Führung mit seinem zweiten Treffer des Tages. Als noch eine halbe Stunde zu gehen war zeigten die Arminen zu was Sie in der Lage sind. Innerhalb einer halben Stunde bis zum Spielende legten Sie unglaubliche acht Treffer nach.

Hier ist besonders zu erwähnen, dass Julien Kentrat einen Viererpack schnürte, Samsa sein erstes Tor für Arminia markierte, der gerade genesene Sebastian Kornek nach seiner Einwechslung innerhalb von zehn Minuten dreimal einnetzte. Jan Decker konnte mit einem weiteren Treffer sein persönliches Torkonto aufbessern und auch Kapitän Daniel Gustedt trug sich in die Torschützenliste ein. Bei den Mustergültigen Vorbereitungen zu den meisten Toren hatte direkt oder indirekt Nils Schlochtermeyer seine Füße im Spiel, der kaum zu halten war.

Der Gast hatte dieser Effizienz und diesen kompromisslos vorgetragenen Angriffen nichts, aber auch gar nichts entgegenzusetzen. Die wenigen Versuche wurden von den Arminen im Keim erstickt.

Als Fazit bleibt zu sagen das die Arminen nun auch mal die Tore geschossen haben die Sie sich bei der einen oder anderen unglücklichen Niederlage verdient hatten. Mit breiter Brust geht es nun gegen den Aufstiegsfavoriten MTV Wolfenbüttel 2. Auch hier sollte mit der Einstellung der letzten Wochen und dem Selbstvertrauen aus dem letzten Spiel für die Arminen etwas zu holen sein.

 

Bis zum nächsten Mal.

Sportliche Grüße

 

Dennis Oehlert