KLICK

 

Aufstellung: Laas – Decker, Bode(64’Oehlert), Kaune, Kornek St.,- Gustedt, Schlochtermeyer, Buchmann, Deichmann, Korkmaz(64‘),- Kentrat

 

Tore: Fehlanzeige

 

Am 20.05.2015 stand das Nachholspiel unserer Ersten Mannschaft gegen den TuS Cremlingen auf dem Programm. Da Cremlingen immer noch in Schlagweite ist, sollte heute der erste Heimsieg seit langer Zeit eingetütet werden, um am Ende der Saison vielleicht noch einen Platz in der Tabelle klettern zu können. Die Zeichen standen jedoch schon zu Beginnt nicht gut. So schafften es Maxi Koch, Sebastian Kornek und Nils Burgdorf aus verschiedenen Gründen nicht rechtzeitig zur ausgemachten Zeit am Sportplatz zu erscheinen. Dennoch schickte Trainer Marcus Schmerse eine schlagfertige Truppe aufs Feld, die, die sechs Spiele andauernde Siegesserie Cremlingens beenden sollte.

 

Pünktlich zum Anpfiff setzte Starkregen ein, der dem Siegeswillen der Arminia jedoch keinen Abbruch tat. Die ersten 10 Minuten gehörten den Gastgebern ohne jedoch bei widrigen Bedingungen ernsthaft für Gefahr zu sorgen. Es war ein munteres Hin – und Her beider Mannschaften, bei dem jedoch meist am 16- Meterraum Schluss war. Trotzdem fand Cremlingen besser ins Spiel und verbuchte auch den ersten Hochkaräter der Partie als nach einer Flanke ein Cremlinger im Strafraum allein gelassen wurde. Nach Flugkopfball rauschte der Ball jedoch über die Querlatte. Adersheim war darauf bedacht im Mittelfeld die Oberhand zu gewinnen und dann schnell ihre Sturmspitze zu bedienen. Leider war der letzte Pass meist zu ungenau oder zu weit, sodass Nils Schlochtermeyer in aussichtsreicher Position keine Chance hatte den Ball zu erreichen. Beide Mannschaften versuchten es des öfteren aus der Distanz, da bei diesem „seifigem“ Geläuf ein Aufsetzer ein probates Mittel sein könnte. Jedoch waren alle Versuche und auch die Freistöße der Arminia ungewohnt ungefährlich sodass der Cremlinger Torwart nicht ernsthaft gefährdet wurde. Eine Großchance ergab sich dennoch für die Blau-Weißen als nach schönem Ballgewinn von Dennis Bode der Ball in den Lauf von Stephan Kornek gespielt wurde. Dieser drang von halbrechts in den Strafraum ein und bediente den vorm Tor mitgelaufenen Duran Korkmaz. Dieser konnte den Ball jedoch nicht richtig verarbeiten und so kam der Ball erneut zu Kornek der im Fallen den Ball an die Latte jagte. Allerdings hatte der Schiedsrichterassistent beim Abspiel Korkmaz im Abseits gesehen….knifflige Entscheidung…..Sei es drum: Der Ball war ja eh nicht drin. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit wurde es nochmal hektisch im Adersheimer Strafraum als drei Cremlinger vorm Tor von Keeper Tim Laas auftauchten. Diese brachten es jedoch nicht fertig den Ball im Tor unter zu bringen. Stattdessen wurde nur die Latte getroffen. Das war knapp!

 

Halbzeit.

 

Die zweite Halbzeit begann mit einem Aufreger. Nils Schlochtermeyer setzte sich gefühlt gegen die gesamte Cremlinger Hintermannschaft und deren Ersatzspieler durch und wurde kam nach mehrmaligem Foulspiel vor dem Sechzehnmeterraum zu Fall. Doch anstatt auf Foul und Freistoß zu entscheiden, ließ der Unparteiische weiterlaufen. Nicht die einzige merkwürdige Schiedsrichterentscheidung am heutigen Abend. Das Spiel wurde nun härter und die Zweikämpfe intensiver. Beide Mannschaften wollten hier gewinnen. Cremlingen blieb stets durch Freistöße und Flanken gefährlich. Trainer Schmerse brachte nun für den angeschlagen Dennis Bode seinen Namensvetter Oehlert in die Partie und man versprach sich durch seine Lufthoheit mehr Gefahr bei Standardsituationen zu entwickeln. Der nächste Wechsel folgte und Sebastian Kornek kam für Duran Korkmaz aufs Feld um die Schlagkraft in der Offensive zu erhöhen. Diese Auswechselung sorgte auch gleich für Gefah als sich Jan Buchmann sehenswert mit einem Tunnel gegen seinen Gegner durchsetzte, übers halbe Feld lief und den Ball zu Sebastian Kornek spielte. Dieser nahm den Ball an und schlenzte diesen aus gut 20 Metern auf den Kasten des Cremlinger Torwarts. Dieser konnte nur zur Faustabwehr greifen. Auf der Gegenseite hatten die Gäste ebenfalls die Möglichkeit in Führung zu gehen, jedoch scheiterten sie meist mit ihren hohen Anspielen an den beiden Kopfballstarken Oehlert und Kaune. Letzterer hatte sogar auch noch die Möglichkeit zum 1:0 als er nach einer Ecke den Ball mit dem Kopf jedoch nicht voll erwischte. So blieb es beim Leistungsgerechten Unentschieden.

 

Abschließend bleibt zu sagen, dass man mit Cremlingen einen Gegner hatte, der absolut auf Augenhöhe ist und gegen diesen kein Gegentor zugelassen hatte. Auf der anderen Seite hatte man durchaus mehrfach die Möglichkeit hier einen „Dreier“ einzufahren. Sei es drum: Es war ein Kampfspiel in dem sich niemand aufgab und niemand zurücksteckte. Auch wenn die Saison gelaufen ist, macht der Einsatz in diesem Spiel Mut und Lust auf die letzten beiden Aufgaben. Am Sonntag den 31.06.2015 ist man zu Gast bei der Zweitvertretung der Fortuna aus Lebenstedt. Diese befinden sich auf dem letzten Tabellenplatz, was jedoch nicht bedeutet, dass man hier mit nicht genauso hart für seinen Lohn arbeiten muss.

 

In diesem Sinne, alle zusammen für Blau und Weiß

 

Stephan Kornek